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Von kindlichen Testballons

… und nützlichen „M-hm“s

Das ernste Gesicht der Quatschnudel passte nicht zu dem, was sie mir eines Tages vor dem Abendessen erzählte: „Mama, heute in der Kita war der F da zu Besuch und die H hat gesagt: Quatschnudel, das ist der F. F, das ist die Quatschnudel.“

Einschub, kurze Erklärung: H ist 4 Jahre alt und in der gleichen Kitagruppe wie die Quatschnudel; F ist der 5-jährige Cousin von H. F hatte die Kitagruppe der Quatschnudel schon früher besucht; die Kinder kannten sich also. (Und natürlich hat H nicht „Quatschnudel“ gesagt sondern ihren Namen.)

Mein erster halber Gedanke war der naheliegende: Da hat die H wohl spielerisch-übertrieben-höflich F und die Quatschnudel einander vorgestellt; auch wenn die sich eigentlich schon kannten. Aber ich dachte auch sofort: Hier fehlt noch ein Teil der Geschichte.

Banksy-balloon

Banksy: „Girl with Balloons“ (Foto: Oren Rozen, cc-by-sa)

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Respekt

Oder: Wir meinen nicht das gleiche. Und: Was das mit Erziehung und Feminismus zu tun hat.

Respect

Grosse Worte eignen sich bestens für Tattoos. Etliche Menschen wählen das Wort „Respect“ und lassen es sich in die Haut stechen, für alle sichtbar via Google Bildersuche. Aber beim Betrachten dieser Tattoo-Fotos frage ich mich, ob sie mit dem Wort das gleiche meinen wie ich.

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