Tiefgründiges

Heute beim Einschlafen, die kleine Quatschnudel und ich liegen aneinandergeschmiegt im Bett, meine Stirn an ihrer Wange, unsere Augen sind schon zu. Plötzlich hat die kleine Quatschnudel doch noch etwas zu sagen: „Männer und Frauen sind das Gleiche.“

Ratternd und stotternd wie ein alter Benziner springt mein Hirn noch einmal an: Was soll ich im Sinne des Feminismus darauf antworten – noch dazu, ohne von oben herab zu belehren? Stichwort „Der kleine Unterschied“. Ist das hier relevant? Nein, befinde ich schnell, ihre Aussage gehört in diesem Alter gefeiert.

Ich sage also: „Ja, das ist ein schöner Gedanke.“

Aber die Quatschnudel ist schon weiter, denn sie hatte keine Frage gestellt und ergo auf keine Antwort gewartet. Sie sagt jetzt: „Bei beiden ist der Popel alle-alle.“

Verwirrt schlage ich die Augen auf. Und sehe: Die Quatschnudel hat ihre beiden Zeigefinger tief in ihren beiden Nasenlöchern stecken.

Ich sage nichts mehr, mache die Augen wieder zu, lächele und kuschel mich noch ein kleines bisschen mehr an sie ran.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s