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Drei Tipps

Drei Dinge, die ich am liebsten allen werdenden Eltern sagen würde

In meinem engeren Freundeskreis war ich – obwohl über 30 – die erste, die schwanger wurde. Das hat den für mich schönen Effekt, dass ich meine jetzt schwangeren Freundinnen mit Tipps überschütten kann. Nun ja, ich halte mich einigermaßen zurück. Aber hier sind die drei Dinge, die ich am liebsten nicht nur meinen Freundinnen, sondern allen werdenden Eltern sagen möchte. Ja, manchmal sehe ich eine schwangere Frau in der Fußgängerzone und muss meinen Drang bekämpfen, sie anzusprechen: „Guten Tag, ich möchte mit Ihnen über Geburtspositionen reden.“ oder: „Hey, Sie… ja Sie. Psssst! Möchten Sie diese fünf Sssss kaufen? Die brauchen Sie für die Fünf-S-Methode…“

Statt das zu tun, schreibe ich meine drei Tipps hier auf. Das folgende sind keine Basics, denn die finden sich zur Genüge schon anderswo; es sind also die – für mich – wichtigsten Ergänzugen zu diesen Basics.

Birth-Hero

1. Die Geburt: Lass dich nicht auf den Rücken legen!

Lösche aus deinem Gedächtnis alle Bilder, die du vom Vorgang des Gebärens im Kopf hast. Egal ob in Filmen oder Büchern und sogar bei einem ansonsten gut gemachten Spezial der Sendung mit der Maus: Die Frau liegt im Bett, stöhnt unter den Wehenschmerzen und presst.

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Respekt

Oder: Wir meinen nicht das gleiche. Und: Was das mit Erziehung und Feminismus zu tun hat.

Respect

Grosse Worte eignen sich bestens für Tattoos. Etliche Menschen wählen das Wort „Respect“ und lassen es sich in die Haut stechen, für alle sichtbar via Google Bildersuche. Aber beim Betrachten dieser Tattoo-Fotos frage ich mich, ob sie mit dem Wort das gleiche meinen wie ich.

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Kooperationsbooster Geschichten

Wie entspannt der Alltag mit Kindern ausfällt, steht und fällt mit ihrer Kooperationsbereitschaft. Über kindliche Kooperation und wie sie sich steigern lässt, hat Snowqueen im Blog Gewünschtestes Wunschkind schon viel großartiges geschrieben. Hier meine persönliche Ergänzung: Geschichten erzählen.

Nein, ich bin nicht irrsinnig kreativ. Aber wenn ich will, kann ich mir tatsächlich ad hoc sehr einfache Geschichten ausdenken. Und so habe ich für die entsprechenden, vom Kind eher ungeliebten Handlungen – Zähne putzen, Hände waschen, aufs Klo gehen, Einschlafen – mittlerweile je eine Geschichte parat.

Wenn das Kind auf eine solche Handlung keine Lust hat, biete ich also an, die Geschichte dazu zu erzählen. Und derzeit klappt das wirklich wunderbar: Das Kind willigt ein, ich erzähle und putze derweil die Zähne oder das Kind wäscht sich die Hände usw.

Hase

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Tiefgründiges

Heute beim Einschlafen, die kleine Quatschnudel und ich liegen aneinandergeschmiegt im Bett, meine Stirn an ihrer Wange, unsere Augen sind schon zu. Plötzlich hat die kleine Quatschnudel doch noch etwas zu sagen: „Männer und Frauen sind das Gleiche.“

Ratternd und stotternd wie ein alter Benziner springt mein Hirn noch einmal an: Was soll ich im Sinne des Feminismus darauf antworten – noch dazu, ohne von oben herab zu belehren? Stichwort „Der kleine Unterschied“. Ist das hier relevant? Nein, befinde ich schnell, ihre Aussage gehört in diesem Alter gefeiert.

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